Demokratie lebt vom Dialog, dem Miteinander und den unterschiedlichen Möglichkeiten gesellschaftlicher Mitgestaltung. Was passiert aber, wenn Begegnungsmöglichkeiten wegfallen und wie können sie wieder hergestellt werden? Der Kulturbereich gilt als eine Arena, in der Begegnung stattfindet und sich gleichzeitig auch Gruppen artikulieren können, deren Stimmen häufig untergehen. Aber wird das tatsächlich eingelöst? Bei einem genauen Hinsehen sind die Verbindungen komplexer.
In diesem Impulsvortrag werden einige Thesen zum Verhältnis von Demokratieförderung, bürgerschaftlichem Engagement und kultureller Partizipation vorgestellt und mit gelungenen Beispielen aus Nürnberg unterfüttert.
Informationen zum Redner
Dr. Uli Glaser hat in der Politikwissenschaft promoviert („Direkte Demokratie in den USA“). Schon in frühen Jahren war er Kulturveranstalter, beruflich zunächst in Erlangen. Nach dem Wechsel nach Nürnberg war er Projektleiter für das Stadtjubiläum in Nürnberg im Jahr 2000 („Blaue Nacht“, „Klassik Open-Airs“, „Stadt(ver)führungen“ u.v.a.m.). 2001-2006 war er Leiter des Amts für Kultur und Freizeit / KUF (u.a. Kulturläden,ehemaliges KOMM). Von 2008 bis 2022 war er Leiter der Stabsstelle „Bürgerschaftliches Engagement“ für die Stadt Nürnberg.








